Aussiedler
Als Aussiedler bezeichnet man Deutsche, die nach 1947 aus Ost- und Südosteuropa in die Bundesrepublik Deutschland kommen. Gegenwärtig kommen fast 99 % der Spätaussiedler aus der ehemaligen UdSSR. Bei der Zugangsstruktur überwiegt der russische Anteil mit 46 %, während der Anteil der Spätaussiedler aus Kasachstan 44 % beträgt. Weitere Hauptzuzugsländer sind Kirgistan, die Ukraine und Usbekistan.
Im Jahr 2000 sind 6.895 Spätaussiedler nach Hessen eingereist. Nach einem festgelegten Schlüssel hat Hessen 7,2 % der bundesweiten Spätaussiedlerzugänge aufzunehmen.
Für die vorläufige Unterbringung in Übergangswohnheimen bestehen in Hessen 120 Einrichtungen mit einer Kapazität von insgesamt 10.700 Plätzen.
In Frankfurt gibt es eine Vielzahl von Vereinen, in denen Aussiedler organisiert sind. Auch der BdV-Kreisverband Frankfurt am Main engagiert sich für diese Bevölkerungsgruppe.


Verweise zu diesem Thema:
Die Seiten des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen Dr. Christoph Bergner (SPD)
http://www.aussiedlerbeauftragter.de
Die Seite der Landesbeauftragten der Hessischen Landesregierung für Heimatvertriebene und Spätaussiedler Margarete Ziegler-Raschdorf (CDU)
www.vertriebenenbeauftragter.hessen.de
Es gibt viele Organisationen von Aussiedlern und noch viel mehr für Aussiedler. Eine bemerkenswerte Organisation in Frankfurt ist die Deutsche Jugend aus Rußland (DJR)
http://www.djr-frankfurt.de